Heute ging gegen 11.45 Uhr die Sirene in Neubeuern – der Grund war eine groß angelegte Übung in der Internatsschule Schloss Neubeuern.

Es wurde angenommen, dass ein Brand in einem Chemiesaal im westlichen Teil des Gebäudes ausgebrochen war. Es galt unter schwerem Atemschutz und mit Hilfe einer Drehleiter 12 verletze bzw. vermisste Personen zu finden und in Sicherheit zu bringen.  Insgesamt waren rund 150 Personen aus dem Feuerwehr-/und Rettungsdienst im Einsatz – auch ein Grund dieser Übung, um immer wieder diese so wichtige Zusammmenarbeit trainieren zu können.

Es galt als allererstes die Schüler zu evakuieren, die übrigens nicht eingeweiht waren um das Szenario realer gestalten zu können.  Die Wasserversorgung musste über verschiedene Standorte (z. B. über eine Saugleitung in der Nähe vom Hochbehälter) aufgebaut werden, eine Verletztensammelstelle wurde eingerichtet (vielen Dank in diesem Zusammenhang an die „Maskenbildnerin“ 🙂 ) und die Fahrzeuge von den Feuerwehren aus den Nachbargemeinden wurden über einen Bereitsschaftskorridor nach Bedarf zum Einsatzort geholt. Um die „verletzten sowie die vermissten“ Personen aus dem Gebäude holen zu können waren ingesamt 10 Atemschutztrupps im Wechsel im Einsatz.

Unterstützt wurden wir bei dieser Übung durch die FFW aus Nussdorf, Rohrdorf, Raubling (Drehleiter) und Rossholzen, außerdem durch den Rettungsdienst aus Flintsbach und das Bayrische Rote Kreuz, die mit einer eigenen Einsatzleitung vor Ort waren. Auch der Kreisbrandinspektor und zwei Kreisbrandmeister aus unserem Zuständigkeitsbereich waren da.

Für die super Effekte bei Rauch und Licht für die Übung möchten wir uns bei rk lightsound bedanken, die uns ihre Geräte zur Verfügung gestellt haben.

Die anschließende Brotzeit spendierte das Schloss Neubeuern – vielen Dank dafür.

 

Bilder von der Übung:

  • Brand_Buergl_2014

 

 

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